Aktuelles

 

Liebe Vereinsmitglieder und Gassigeher,
der Tierschutzverein Bautzen e. V. lädt euch alle recht herzlich zur
Weihnachtsfeier am 15.12.2018 ab 14 Uhr
ein und möchte sich auf diesem Weg herzlich für eure Unterstützung, Einsatzbereitschaft und eure Leidenschaft bedanken.
Im Vereinszimmer wollen wir in gemütlicher Runde bei Kerzenschein, Kaffee, Tee, Stollen, Glühwein und anderen Leckereien, den 3. Advent mit euch verleben und erwartungsvoll in die Zukunft sehen!

Wir hoffen sehr, dass ihr alle kommen könnt…

Die Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiter/innen und ehrenamtlichen Helfer/innen ist am 16.12.2018 ab 13 Uhr!
Mit unserer Personal- und ehrenamtlichen Helfer - Weihnachtsfeier möchten wir uns bei allen herzlich für die Einsatzbereitschaft und Unterstützung bedanken, freuen uns auf euch und hoffen auf einen lustigen Nachmittag!

Es soll wieder ein lustiges Schrottwichteln stattfinden und jeder Kommende wird gebeten, ein entsprechendes Päckchen (nicht größer als ein Schuhkarton) zu packen.

Bloaschütz, 28.11.2018

                     Tierschutzverein Bautzen e. V.

                                          

Zur Weihnachtszeit

Tierschutz verschenken
Quelle: Dt. Tierschutzbund

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DANKE!!!

14.11.2018
Wir sagen vielen Dank Herr Günter M. aus B. für das Multifunktionsgerät! Es hilft uns sehr!


Mit E-Start & Lampe
+ Auffangbehälter + Schneefräse  

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27.10.2018 - Sturmschaden ist beseitigt durch die Ortsfeuerwehr Salzenforst! Vielen Dank!!!

Sturmschaden
23./24.10.2018

Die Planungen zur Fällung der alten Bäume war so gut wie abgeschlossen und nun ist uns wieder ein Baum im Hundegehege umgefallen und hat unseren Zaun beschädigt.

Wer kann uns helfen? Bitte beim Tierheimleiter Herrn Bär oder seiner Vertretung Frau Zorn melden!  Telefon: 035937 80290

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30 Tierschutzvereine haben die Chance, am zweiten Spenden-Marathon für Tiere teilzunehmen – die größte Spendenaktion für Straßen- und Tierheimtiere, die es je in Europa gab! Für sie sammeln wir 40.000 Futter-Pakete.
Die Vereine der großen Abstimmung stehen fest! <<<
Sei unbedingt dabei, wenn der gigantische Spenden-Marathon für Tiere startet. Am 08. November um 18 Uhr geht es los!

Quelle: TASSO-Newsletter

Abschied nehmen ist schwer

Wenn der tierische Freund auf einmal nicht mehr da ist.

Jahrelang war das geliebte Tier ein wichtiger Teil des Lebens. Es wurde täglich versorgt, brachte seine Menschen zum Lachen und sorgte hin und wieder auch für etwas Verzweiflung, wenn es mal wieder etwas angestellt hatte. Die vielen unvergesslichen gemeinsamen Momente mit dem tierischen Freund bereichern unseren Alltag auf ganz besondere Weise. Doch das Leben eines Haustieres endet in der Regel lange vor dem seines Halters und so kommt irgendwann die schwerste Zeit: Der Abschied.

Dem Schmerz kann niemand entgehen, doch auf einiges, was mit dem Lebensende des tierischen Freundes verbunden ist, können sich Tierhalter durchaus vorbereiten, damit sie im Ernstfall nicht zusätzlich zu ihrer Trauer mit anderen Entscheidungen überfordert werden. Der heutige TASSO-Newsletter beleuchtet verschiedene Aspekte dieses unausweichlichen Themas. Unter anderem auch die Frage
„Neues Tier, ja oder nein?“
, die von vielen Tierhaltern natürlich ganz unterschiedlich beantwortet wird.

Was tun, wenn der gemeinsame Weg zu Ende ist?

Wenn der tierische Begleiter stirbt, ist das für uns Menschen sehr hart. Meist waren die Tiere jahrelang unsere treusten Begleiter und engsten Freunde. Manchmal geht es ganz plötzlich vorbei. Zu der großen Trauer kommen dann auch Überlegungen, mit denen man sich eigentlich noch Zeit lassen wollte: Was soll mit den sterblichen Überresten des treuen Freundes passieren? Wir haben einige Möglichkeiten für Tierhalter aufgeführt und raten dazu, sich frühzeitig für einen Weg zu entscheiden, damit im Ernstfall keine überhasteten und unüberlegten Entscheidungen getroffen werden müssen, die später vielleicht bedauert werden.

Haustierbestattung im eigenen Garten 

Eine besonders beliebte und schöne Möglichkeit ist der heimische Garten. „Die gesetzliche Regelung erlaubt es, Heimtiere auf einem dem Tierhalter gehörenden Gelände‘, also im eigenen Garten, zu begraben“, weiß die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries. In der Durchführungsverordnung zum Tierische Nebenprodukt-Beseitigungsgesetz sind die weiteren Voraussetzungen zu finden. „Das Tier darf nicht an einer ansteckenden Krankheit oder einer Seuche gestorben sein, zudem darf das Grundstück weder in einem Wasserschutzgebiet noch in unmittelbarer Nähe zu öffentlichen Wegen und Plätzen liegen“, erläutert Ann-Kathrin Fries weiter. Da der Körper des verstorbenen Tieres mit einer ausreichenden, mindestens aber 50 cm starken Erdschicht, gemessen vom Rand der Grube bedeckt sein muss, ist es beim heimischen Begräbnis wichtig, die Grube tief genug auszuheben. Einen Meter tief sollte sie schon sein.

Beim Tierarzt lassen 

Wenn das Haustier beim Tierarzt gestorben ist, informiert dieser die Halter sicherlich auch gerne über die verschiedenen Möglichkeiten. Die meisten Tierärzte bieten an, sich um den Körper des verstorbenen Tieres zu kümmern. Das bedeutet allerdings in der Regel, dass das Tier zur kommunalen Tierkörperbeseitigung gebracht wird. Dort wird der Körper des Tieres dann zu Tierfett oder Tiermehl verarbeitet. Das kostet zwischen 20 und 30 Euro. Der Halter kann sein Haustier auch selbst dort hinbringen und vor Ort Abschied nehmen. Viele Menschen möchten ihre geliebten Haustiere jedoch auf eine würdevollere Art und Weise bestatten.

Eine Urne mitnehmen

Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Vierbeiner in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen. Die Kosten sind sehr unterschiedlich und variieren je nach Größe und Gewicht des Tieres. Sie hängen auch davon ab, ob es alleine oder zusammen mit anderen verbrannt wird. Wird es alleine kremiert, sind die Kosten deutlich höher (im Durchschnitt rund 300 Euro), aber dafür kann der Halter die Asche seines tierischen Freundes auch mit nach Hause nehmen.

Letzte Ruhestätte Tierfriedhof

Im Trend liegen zurzeit auch Tierfriedhöfe. In vielen Städten gibt es bereits diese letzte Ruhestätte speziell für Haustiere. Eine schöne wenngleich teure Lösung. Schon für die Beisetzung fallen einige hundert Euro an, hinzu kommt die Miete für das Grab. Vereinzelt gibt es sogar schon Friedhöfe, auf denen sich Menschen gemeinsam mit ihren Tieren begraben lassen können, zum Beispiel in Essen. Dort können verstorbene Hunde und Katzen bestattet werden, und wenn Herrchen oder Frauchen sterben, wird ihre Urne neben der des Tieres begraben.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, wir wünschen allen, die sich dieser schweren Situation stellen müssen, viel Kraft.

https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Hundehaltung/Haustier-Bestattung

https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Hundehaltung/Neues-Tier-ja-oder-nein

https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Hundehaltung

Quelle: TASSO-Newsletter  

 

 

Wildtiere als Touristenattraktion

Das grausame Geschäft mit Angst und Schmerz

Wilde Tiere sind aufregend. Auf Tuchfühlung gehen mit imposanten und fremden Lebewesen, die man häufig höchstens aus dem Zoo kennt – das verspricht ein besonderes Erlebnis zu werden. Deswegen gibt es in beliebten Urlaubsländern zahlreiche Angebote mit „niedlichen“, „kleinen“, „freundlichen“ Tieren. Dahinter steht aber in der Regel nur eines: Tierquälerei.
Grausamer Folter, Schmerzen, Angst und unzumutbare Lebensbedingungen gehören für Wildtiere, die als Touristenattraktionen herhalten müssen, zum Alltag. Damit Elefanten es zulassen, dass Touristen sie streicheln oder auf ihnen reiten, wird zuvor mit grausamsten Methoden ihr Wille gebrochen, sie werden gefügig gemacht und bleiben doch immer eine unberechenbare Gefahr. Auch Kamele werden häufig mit Schlägen „trainiert“, müssen stundenlang in der sengenden Hitze warten und schließlich lange Strecken laufen. Niedliche Löwenbabys zum Streicheln wurden zuvor häufig ihrer Mutter entrissen und zwangsweise vom Menschen aufgezogen. Damit für die Menschen keine Gefahr besteht, werden den Tieren dann auch mal Zähne oder Krallen entfernt oder sie werden mit Betäubungsmitteln ruhiggestellt. Rechtfertigt der kurze Moment, in dem Touristen Spaß haben, dieses Leid?

https://www.tasso.net/

Reisen ohne Tierleid

Worauf sollten Urlauber achten, um tierschutzkonform zu reisen?
© TASSO e.V. / Silke Steinsdörfer

Friedliche Begegnungen mit freilebenden Tieren aus sicherer Distanz können ein Höhepunkt auf Reisen sein.

Ferne Länder, exotische Abenteuer und eine aufregende Zeit – das wünschen sich viele Urlauber, wenn sie auf Reisen gehen. Sie möchten Ungewöhnliches entdecken und in fremde Kulturen eintauchen. Leider begegnen Touristen auf ihren Reisen aber auch zahlreiche Angebote, die für Tiere großes Leid bedeuten. Doch worauf müssen wir bei unseren Urlauben achten? Was sollten wir meiden, wenn wir möglichst tierfreundlich reisen möchten? Petra Zipp, bei TASSO zuständig für den Auslandstierschutz, gibt in unserem Interview einige Tipps und Anregungen.

TASSO: Petra, tierschutzkonform reisen, was bedeutet das?

Petra Zipp: Das bedeutet für mich, dass man auf seiner Reise auf vermeintliche Attraktionen mit Tieren verzichtet, für die Tiere gequält werden und leiden müssen. Und sich bewusst schon bei der Buchung für ein Hotel und Reiseprogramm ohne Tierquälerei zur eigenen Erheiterung entscheidet.

Ist das wirklich ein so großes Problem?

Ja, leider ist es immer noch gerade in ferneren Ländern üblich, Touristen mit tierischen Attraktionen zu locken. Vielerorts wird beispielsweise angeboten, dass Reisende auf Elefanten reiten oder Wildtiere streicheln können. Häufig im Angebot sind auch immer noch Shows mit Delfinen, Orcas, Affen, Elefanten und Großkatzen. Zum Teil werden die Tiere dafür einfach aus der Wildnis gefangen, unter tierschutzwidrigen Bedingung gehalten, mit gewaltsamen Methoden gefügig gemacht und dressiert. Zum Beispiel werden Elefanten „gezähmt“, indem sie gefesselt und so lange mit Stöcken geschlagen werden, bis ihr Widerstand gebrochen ist und sie sich ihrem Schicksal willenlos ergeben. Auch Stierkämpfe sind leider in einigen Ländern immer noch im Veranstaltungsprogramm zu finden. Kutschfahrten, strapaziöse Reitausflüge mit Pferden, Eseln und Kamelen oft in größter Hitze sollten nicht gedankenlos gebucht werden. Auch der Besuch eines Hunderennens in Irland fördert das Leid der Tiere.

Hast Du einen Tipp, was jeder Einzelne tun kann?

Zunächst natürlich auf die entsprechenden Angebote verzichten. Erst, wenn die Anbieter merken, dass kein Interesse an ihren tierquälerischen „Attraktionen“ besteht, wird sich etwas ändern. Darüber hinaus sollten sich Reisende schon bei der Buchung ihres Urlaubs informieren und am besten nur Reiseveranstalter auswählen, die solche Angebote nicht im Programm haben. Natürlich ist es wichtig, den Reiseveranstaltern das auch mitzuteilen. Wenn sie erfahren, dass gerade dieser Verzicht sie für Urlauber attraktiv macht, werden sie solche Angebote auch in Zukunft bewusst meiden. Viele Veranstalter dokumentieren den Verzicht bereits in ihren Reiseangeboten. Am Urlaubsort sollten Touristen auch auf die Speisen achten, die ihnen angeboten werden. Das Fleisch der Tiere kommt häufig nicht aus tierschutzkonformer Haltung und nicht immer isst man wirklich das, was man erwartet. Der Hundefleischverzehr ist in einigen asiatischen Ländern leider immer noch an der Tagesordnung. Am tierfreundlichsten und sichersten wäre es natürlich, ganz auf Fleisch zu verzichten.

Macht ein Urlaub denn überhaupt noch Spaß und bietet Erholung, wenn auf so vieles verzichtet werden muss?

Natürlich! Gerade in fernen Ländern bietet die für uns fremde Kultur doch jede Menge zu entdecken und zu bestaunen. Eine atemberaubende Landschaft zu genießen geht auch, wenn man nicht auf dem Rücken eines Tieres hindurchreitet, das dafür brutal „gezähmt“ worden ist. Natur und Menschen haben so viel zu bieten, da muss man wirklich auf nichts verzichten. Und natürlich macht alles gleich noch mal so viel Spaß, wenn man weiß, dass kein Tier dafür leiden muss. Außerdem gibt es ja auch häufig die Gelegenheit, friedliche Begegnungen mit frei lebenden Tieren zu haben oder diese aus angemessener Distanz ohne Störungen zu beobachten. Und wer unbedingt Kontakt zu Tieren haben möchte, kann sich auch bei seriösen Tierrettungs- oder Hilfsaktionen vor Ort engagieren, sie besuchen und ihre Arbeit unterstützen. Sinnvoll ist es natürlich, sich bereits zu Hause gründlich über Einrichtungen vor Ort zu informieren, die man dann auch bei einem tierischen Notfall kontaktieren kann.

Vielen Dank für Deine Zeit, Petra. Wir hoffen, dass viele Menschen in diesem Sommer möglichst tierfreundlich verreisen.

Kastration von Katzen <<< >>> https://www.tasso.net/