Praktische Hilfe


1. Handwerkliche Arbeiten im bzw. für das Tierheim

Rasen- und Geländepflege im Tierheim, sowie Baumpflege und Hecken schneiden.
Kleine Reparaturen an Zäunen, Gebäuden und Tierunterkünften sowie allgemeine Hausmeistertätigkeiten.

2. Fahrten mit dem Betriebsfahrzeug

Futterspendenboxen in der Stadt Bautzen leeren, Futtermittel und Verbrauchsmaterial abholen.
Fahrten zum Tierarzt, Abholung von Tieren u. a..

Pflege des Betriebsfahrzeuges.

3. Pflegestellen

Wir suchen ständig geeignete Pflegestellen für Tierheimtiere, die aus den verschiedensten Gründen, sei es wegen Krankheit, altersbedingt oder ihres Wesens, ganz besonders im Tierheim leiden und für die eine Unterbringung in einem Privathaushalt bis zur endgültigen Vermittlung die bessere Lösung ist. Eine Pflegestelle bedeutet, dass im Falle von notwendiger tierärztlicher Versorgung der Tierschutzverein Bautzen e. V. für die gesamten Tierarztkosten aufkommt und nach Absprache, zum Beispiel auch für das Futter, wenn die Gesundheit eines Tieres die Fütterung eines Spezialfutters erforderlich macht.
Die Tiere bleiben Eigentum des Tierschutzvereines und stehen weiterhin zur Vermittlung, auch auf der Homepage. Der Verein bleibt natürlich bei allen Problemen und Fragen Ansprechpartner. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die Pflegschaft in eine endgültige Übernahme umzuwandeln. Sollten Sie weitere Fragen zu einer Pflegschaft haben, scheuen Sie sich nicht unseren

Tierheimleiter Herrn Bär unter der Tel.-Nr.: 035937- 80290 zu kontaktieren.

4. Gassigehen

Wenn Sie kein eigenes Tier halten können oder dürfen, haben Sie bei uns die Möglichkeit, einen Hund auszuführen oder etwas Zeit mit den Katzen zu verbringen.
Bevor Sie sich vielleicht für einen eigenen Hund oder eine eigene Katze entscheiden, können Sie sich durch Gassigehen oder Beschäftigung mit einer Katze miteinander vertraut machen. Oft entstehen daraus auch Patenschaften oder lebenslange Freundschaften für einen Hund oder eine Katze.

Unsere Hunde sind im Tierheim immer wieder großem Stress ausgesetzt. Jeder Hund kommt regelmäßig täglich in einen Auslauf, was jedoch bei vielen unserer Hunde bei Weitem nicht ausreicht. Für Streicheleinheiten, Beschäftigung und auch mal andere Erlebnisse ist jedes Tier dankbar. Das alles kann das Personal allein nicht umfassend leisten.

Also brauchen wir Menschen, die regelmäßig mit den Tierheimhunden spazieren gehen. Durch Gassigeher erhalten wir auch viele Informationen über das Verhalten der Hunde außerhalb des Tierheimes. Die Hunde können unterwegs beim Gassi gehen entspannen und dem Tierheimstress entfliehen aber auch ihr Temperament ausleben.

Kommen Sie zum ersten Mal als Gassigänger, dann kommen Sie bitte zu unseren Öffnungszeiten ins Tierheim

                               Dienstag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr
                          Samstag/Sonntag/Feiertag von 11:00 bis 16:00 Uhr
                                      Montag ist Ruhetag im Tierheim

und bringen Sie bitte Ihren Personalausweis mit. Nach einer Belehrung, dem Lesen eines Infoblattes und der Akzeptanz des Haftungsausschlusses für Hundeausführer (Gassigeher), werden wir sehen, welcher Hund Ihr idealer Begleiter sein könnte.

Unsere Zeiten fürs Gassi-Gehen:

                                Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr

Regeln müssen eingehalten werden, die das Tier und den Gassigeher schützen. Die meisten der Tiere kommen zu uns, ohne dass wir ihre Vorgeschichte genau kennen. Vorsicht ist angesagt.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Dinge, die es zu beachten gilt:

1.    Lassen Sie den Hund während des Gassi-Gehens niemals von der Leine.
      Sollte etwas passieren, wird unsere Versicherung nicht dafür einstehen, wenn
      der Hund nicht angeleint war.

2.   Das Gassi-Gehen soll dem Hund die Möglichkeit zum Austoben und Schmusen       geben. Bitte verzichten Sie auf erzieherische Maßnahmen! Hier gilt: viele Köche       verderben den Brei.

3.   Um Beißerein zu verhindern, vermeiden Sie bitte direkte Begegnungen mit
      anderen Hunden. Halten Sie Ihren Gassi-Hund an der kurzen Leine und gehen
      Sie in großem Bogen um den anderen Hund herum.

4.   Gehen Sie mit dem Hund nur in der näheren Umgebung des Tierheims
      spazieren. Nehmen Sie ihn nicht im Auto mit, gehen Sie nicht mit ihm in die
      Stadt oder in eine Gaststätte. Wenn etwas passiert, wird unsere Versicherung       nicht dafür einstehen.

5.   Kinder unter 16 Jahren dürfen den Hund grundsätzlich nicht an der Leine führen.       Wenn etwas passiert, wird unsere Versicherung nicht dafür einstehen.

6.   Voraussetzung für das selbständige Ausführen eines Tierheimhundes ist die       Volljährigkeit. Jugendliche ab 16 Jahren können dies nur in Begleitung eines       Erziehungsberechtigten tun.

7.   Bitte halten Sie sich an unsere Gassi-Zeiten.                                   



4. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten:

    - Kontrollbesuche bei bereits vermittelten Tieren


    - Tierschutzanzeigen nachgehen. Begleitung bei Kontrollbesuchen

    - Hilfe bei Kastrationsprogramm für frei lebende, wild lebende Katzen.        Einfangen solcher Katzen.

    - Betreuung von Futterstellen für frei lebende, wild lebende Katzen

    - Unterstützung bei Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit

Bei Interesse für eine dieser Hilfsmöglichkeiten kontaktieren Sie bitte unseren Tierheimleiter, Herrn Bär, Tel. 035937- 80290
oder den Vorsitzenden unseres Tierschutzvereins, Herrn Zavadil, Tel. 03591- 529790.
Sie können uns aber auch gern eine E-Mail schreiben an: tierheim-bautzen@web.de

Die abgebildeten Tiere sind ehemalige Tierheimbewohner